← Alle Artikel·Praktische Information
Vertraulichkeit: So schütze ich, was du mir erzählst
Kurz gesagt: Was du mir erzählst, bleibt vertraulich. Nicht aus Höflichkeit, sondern weil mein Berufsrecht es verlangt.
Praktische Information.
Viele Gründer erzählen mir Dinge, die sonst niemand weiß. Nicht das Board, nicht der Co-Founder, manchmal nicht einmal der Partner. Das geht nur, wenn du sicher sein kannst, dass es vertraulich bleibt. Hier steht, wie das bei mir funktioniert.
Ich habe Schweigepflicht
Ich bin Psychologe und in Spanien zugelassen (Colegio Oficial de la Psicología de Las Palmas, Colegiado-Nr. P-03277). Für mich gilt die Schweigepflicht aus dem Berufsrecht der Psychologen.
Das heißt: Was ich in meiner Arbeit über dich erfahre, darf ich nicht weitergeben. Das gilt auch für Performance-Arbeit, nicht nur für Therapie. Breche ich die Schweigepflicht, kann mich meine Berufskammer bestrafen. Es ist also kein Versprechen, sondern eine Pflicht.
Wir halten es schriftlich fest
Vor der ersten Sitzung bekommst du eine Einverständniserklärung. Darin steht, was vertraulich bleibt und wo die gesetzlichen Grenzen liegen. Du kannst sie in Ruhe lesen, bevor du unterschreibst.
Was vertraulich bleibt
- Dass du mit mir arbeitest. Ich nenne keine Klienten. Auch Rechnungen behandle ich vertraulich.
- Alles über dein Unternehmen: Zahlen, Finanzierung, Kunden, Mitarbeiter, Pläne.
- Alles über die Menschen um dich herum: Co-Founder, Investoren, Team, Familie.
- Alles über dich: deine Zweifel, deine Muster, Dinge, auf die du nicht stolz bist.
Zahlt dein Unternehmen die Sitzungen, sieht es nur die Rechnung. Sonst nichts.
Wo die Grenzen liegen
Es gibt wenige Ausnahmen. Sie gelten für jeden Psychologen in Spanien:
- Ernste Gefahr für ein Leben. Wenn du oder jemand anderes in ernster Gefahr ist, muss ich handeln.
- Gesetzliche Meldepflicht. Zum Beispiel, wenn ich von Gewalt gegen Kinder erfahre.
- Ein Gericht ordnet es an. Dann gebe ich nur weiter, was das Gericht verlangt.
Das kommt sehr selten vor. Mit deinem Business haben diese Ausnahmen normalerweise nichts zu tun.
Deine Notizen
Ich mache mir Notizen, damit ich weiß, woran wir arbeiten. Sie liegen in meinem geschäftlichen Google-Workspace-Konto, geschützt mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Nur ich habe Zugriff, und ich gebe sie an niemanden weiter.
Möchtest du, dass ich deine Notizen nach dem Ende unserer Zusammenarbeit lösche, sag es mir. Alles Weitere zu deinen Daten steht im Datenschutz.
Warum das so wichtig ist
Als Gründer entscheidest du jeden Tag, wer was erfährt: Board, Team, Investoren. Bei mir musst du nichts steuern. Hier kannst du sagen, wie es wirklich ist. Genau dann wird die Arbeit nützlich.